SLU-PP-332 kaufen 2026 — Pan-Agonist der Estrogen-related-Rezeptoren (EU)
SLU-PP-332 auf einen Blick
| Bezeichnung | SLU-PP-332 |
|---|---|
| Identität | Synthetisches kleines Molekül, Agonist der Estrogen-related-Rezeptoren ERRα, ERRβ und ERRγ |
| Synonyme | SLU PP 332, ERR-Pan-Agonist |
| Klasse | Kleines Molekül, Kernrezeptor-Agonist (kein Peptid) |
| Forschungskontext | ERR-Signalgebung und Mitochondrienbiogenese in Zell- und Nagermodellen |
| CAS-Nummer | keine gesicherte Zuordnung — in den öffentlichen Datenbanken uneinheitlich geführt; die Zuordnung ließ sich nicht zweifelsfrei bestätigen |
| Form | Lyophilisiertes Pulver im versiegelten Vial — ausschließlich als Pulver, nicht als Kapsel oder Zubereitung |
| Menge | 10 mg pro Vial |
| Reinheit | ≥ 99 % (HPLC), Identität per LC-MS bestätigt |
| Analytik | Externes Drittlabor, chargenbezogenes COA |
| Bestimmung | Ausschließlich Laborforschung (RUO) |
| Preis | 99,90 € · Versand aus Deutschland |
Was ist SLU-PP-332?
Die Estrogen-related-Rezeptoren ERRα, ERRβ und ERRγ sind Kernrezeptoren, die trotz des Namens keine Östrogene binden — die Verwandtschaft ist strukturell, nicht funktionell. In der Literatur werden sie als Regulatoren des Energiestoffwechsels beschrieben, insbesondere im Zusammenhang mit der Bildung neuer Mitochondrien.
SLU-PP-332 stammt aus Arbeiten der Gruppe um Thomas Burris und ist in der Fachliteratur als Agonist aller drei Isoformen beschrieben — daher „Pan-Agonist“. Es ist wie 5-Amino-1MQ kein Peptid, sondern ein kleines Molekül. Für die Forschung ist es interessant, weil es einen Rezeptorpfad adressiert, für den es lange keine brauchbaren Werkzeugsubstanzen gab. Die Datenlage ist entsprechend jung und schmal.
Molekulares Profil & Zielstruktur
Eine CAS-Nummer, die sich zweifelsfrei bestätigen ließe, konnten wir nicht ermitteln; in den öffentlichen Datenbanken wird die Verbindung uneinheitlich geführt. Die Zeile bleibt deshalb leer — maßgeblich sind Identität und Reinheit aus dem chargenbezogenen Zertifikat.
Als Zielstrukturen nennt die Fachliteratur die drei ERR-Isoformen. Analytisch gilt dasselbe wie bei jedem kleinen Molekül in einem Peptidsortiment: Die Methode muss auf die Substanz ausgelegt sein. Eine Peptid-Standardmethode liefert hier eine Zahl, die wenig belegt.
Was In-vitro- und Tiermodell-Studien dokumentieren
Die folgende Zusammenfassung gibt ausschließlich wieder, was in der öffentlich zugänglichen präklinischen Literatur beschrieben wird – sie ist keine Aussage über eine Wirkung oder Eignung am Menschen.
- ERR-Aktivierung: In-vitro-Arbeiten dokumentieren die Aktivierung von ERRα, ERRβ und ERRγ in Reportergen-Systemen.
- Mitochondrienbiogenese: Zellkulturarbeiten beschreiben Beobachtungen zur Expression mitochondrialer Gene.
- Skelettmuskel im Nagermodell: Tiermodell-Studien dokumentieren Beobachtungen zu Ausdauerparametern und zum Muskelstoffwechsel. Das sind Studienmodelle, keine Einsatzgebiete.
- Stoffwechselparameter: Publizierte Arbeiten an Nagern beschreiben Messungen von Sauerstoffverbrauch und Energieumsatz.
- Datenlage: Die Literatur ist jung und überschaubar; unabhängige Replikationen sind bislang begrenzt.
Diese Beobachtungen stammen aus Zellkulturen und Tiermodellen und aus einer schmalen, jungen Literaturbasis. Sie treffen keine Aussage über Sicherheit oder Wirkung außerhalb der Laborforschung.
Reinheit, COA & Analytik
Bei einem kleinen Molekül in einem überwiegend peptidischen Sortiment lohnt der Blick darauf, mit welcher Methode das Zertifikat erstellt wurde. Säule, Gradient und Detektionswellenlänge müssen zur Substanz passen, sonst belegt die Reinheitszahl wenig. Jede BlitzLab-Charge wird extern analysiert — RP-HPLC für die Reinheit, LC-MS für die Molekülmasse. Prüfen Sie im COA Chargennummer, Analysendatum, Peakreinheit und gemessene Masse. Wie man das Dokument liest, erklärt Analysenzertifikat (COA) lesen und verstehen; die Methoden beschreibt Peptid-Reinheit: HPLC und LC-MS erklärt.
Lagerung & Handhabung
Als Lyophilisat im ungeöffneten Vial ist SLU-PP-332 unter Kühlung und Lichtschutz lagerstabil; für längere Aufbewahrung wird üblicherweise Tiefkühllagerung gewählt. Angaben zum verwendeten Lösungsmittel gehören in die Versuchsdokumentation — kleine Moleküle lösen sich oft nicht in Wasser. Details: Forschungspeptide lagern und handhaben.
SLU-PP-332 kaufen in der EU – worauf es ankommt
SLU-PP-332 wird gelegentlich in Zubereitungen angeboten, die den Rahmen eines Laborreagenzes verlassen. Als Forschungsmaterial ist ausschließlich das reine Pulver im Vial sinnvoll — und dafür sollte geklärt sein:
- Chargenbezogenes COA: Ein Musterzertifikat ohne Bezug zur Charge ist wertlos — die Chargennummer auf dem Vial muss mit dem Dokument übereinstimmen.
- Unabhängige Analytik: Ein Drittlabor ist aussagekräftiger als ein Herstellerprotokoll, und erst LC-MS belegt die Identität, die eine HPLC-Zahl allein nicht zeigt.
- Spezifikation: Salzform, Peptidgehalt und Füllmenge sollten dokumentiert sein.
- Klare RUO-Kennzeichnung: Ein Anbieter, der Anwendungs- oder Dosierungshinweise gibt, verlässt den zulässigen Rahmen — ein Warnsignal, kein Service.
Worauf man bei einem Anbieter sonst achten sollte: 7-Punkte-Checkliste.
Häufige Fragen zum Kauf von SLU-PP-332
Hinweis zu Quellen & RUO
Die Angaben stützen sich auf über PubMed recherchierbare Publikationen zu Estrogen-related-Rezeptoren und zu SLU-PP-332; die Literatur ist jung und überschaubar. Die Beobachtungen stammen aus In-vitro-Systemen und Tiermodellen. SLU-PP-332 wird ausschließlich als Forschungsmaterial (Research Use Only) abgegeben: nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier, nicht als Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetikum oder Arzneimittel.
Analysenzertifikat, Spezifikation und Verfügbarkeit direkt auf der Produktseite.