MOTS-C kaufen 2026 — Mitochondrial-Derived Peptide für AMPK/Folat-Zyklus-Forschung (EU)
MOTS-C auf einen Blick
| Bezeichnung | MOTS-C (mitochondrial kodiertes Peptid) |
|---|---|
| Identität | Mitochondrial kodiertes Peptid aus 16 Aminosäuren, abgeleitet aus der 12S-rRNA-Region (MT-RNR1) |
| Synonyme | Mitochondriales Peptid, MOTSc, MT-RNR1-Peptid |
| Forschungskontext | AMPK-Aktivierung, Folat-Zyklus, Insulinsensitivitäts-Modelle (in-vitro/Tiermodell) |
| CAS-Nummer | siehe COA (maßgeblich: chargenbezogenes COA) |
| Form | Lyophilisat (gefriergetrocknet), versiegeltes Vial |
| Menge | 10 mg pro Vial |
| Reinheit | ≥ 99 % (HPLC), Identität per LC-MS bestätigt |
| Analytik | Externes Drittlabor, chargenbezogenes COA |
| Bestimmung | Ausschließlich Laborforschung (RUO) |
| Preis | 49,90 € · Versand aus Deutschland |
Was ist MOTS-C?
MOTS-C (Mitochondrial Open Reading Frame of the Twelve S rRNA-c) ist ein mitochondrial kodiertes Peptid, das nicht aus dem Zellkern-Genom, sondern aus dem mitochondrialen Genom stammt. Es besteht aus 16 Aminosäuren und ist aus der 12S-rRNA-Region des Gens MT-RNR1 abgeleitet. Damit gehört MOTS-C zur Gruppe der sogenannten Mitochondrial-Derived Peptides (MDPs) – kurzen, vom mitochondrialen Erbgut kodierten Peptiden, die in der Forschung als eigene Substanzklasse beschrieben werden. Geliefert wird MOTS-C als stabiles Lyophilisat im versiegelten Vial (10 mg). In der Laborforschung dient es als definierte Referenzsubstanz. CAS-Nummer und Summenformel sind im chargenbezogenen Analysenzertifikat dokumentiert.
Molekulares Profil & Zielstruktur
MOTS-C ist ein lineares Peptid aus 16 Aminosäuren. Sein besonderes Merkmal ist die mitochondriale Herkunft: Die kodierende Sequenz liegt innerhalb der 12S-rRNA-Region des mitochondrialen MT-RNR1-Locus, weshalb MOTS-C in der Literatur als Modell für mitochondrial kodierte Peptide und deren Signalfunktion herangezogen wird. Aufgrund seiner überschaubaren Länge, der definierten Sequenz und der guten analytischen Charakterisierbarkeit lässt sich der Reinheitsgrad zuverlässig per HPLC bestimmen und die Identität per Massenspektrometrie über die Molekülmasse bestätigen. Diese Eigenschaften machen MOTS-C zu einer häufig genutzten Referenz in zellbiologischen und metabolismusbezogenen Studienmodellen.
Was In-vitro- und Tiermodell-Studien dokumentieren
Die folgende Zusammenfassung gibt ausschließlich wieder, was in der öffentlich zugänglichen präklinischen Literatur beschrieben wird – sie ist keine Aussage über eine Wirkung oder Eignung am Menschen.
- AMPK-Aktivierung: Publizierte In-vitro- und Tiermodell-Studien untersuchen MOTS-C im Zusammenhang mit der Aktivierung der AMP-aktivierten Proteinkinase (AMPK), einem in der Zellbiologie viel beschriebenen Energiestoffwechsel-Schalter.
- Folat-Zyklus: Mehrere Arbeiten dokumentieren Beobachtungen zum Folat-Zyklus und dem damit verbundenen Ein-Kohlenstoff-Stoffwechsel in Zellmodellen.
- Insulinsensitivitäts-Modelle: Präklinische Studien beschreiben MOTS-C im Kontext von Insulinsensitivitäts-Modellen und des Glukosestoffwechsels in Zell- und Tiermodellen.
- Mitochondriale Signalpeptide: MOTS-C wird als Referenzbeispiel für die Untersuchung mitochondrial kodierter Peptide und ihrer Signalfunktion in der Grundlagenforschung herangezogen.
Diese Beobachtungen stammen aus In-vitro- und Tiermodellen. Sie begründen das Forschungsinteresse an MOTS-C, treffen aber keine Aussage über Sicherheit, Wirkung oder eine Anwendung außerhalb der Laborforschung.
Reinheit, COA & Analytik
Reinheit und Identität sind die zwei Werte, die zählen. HPLC belegt die Reinheit (Zielwert ≥ 99 %), LC-MS bestätigt über die Molekülmasse die Identität. Beide Werte stehen im chargenbezogenen COA. Wie man ein solches Zertifikat liest, erklären wir in Analysenzertifikat (COA) lesen und verstehen; die Verfahren selbst in Peptid-Reinheit: HPLC und LC-MS erklärt.
Lagerung & Handhabung
Als Lyophilisat ist MOTS-C stabil, wenn es kühl, trocken und lichtgeschützt gelagert wird – für längere Lagerung ideal bei -20 °C. Die chargenspezifischen Angaben entnehmen Sie dem COA. Grundlagen: Forschungspeptide lagern und handhaben.
MOTS-C kaufen in der EU – worauf es ankommt
Entscheidend ist nicht der Preis, sondern: Stimmt, was draufsteht? Darauf zahlt BlitzLab ein:
- Chargenbezogenes COA von einem Drittlabor – HPLC (Reinheit) und LC-MS (Identität), extern, nicht von uns selbst.
- EU-Versand, neutral verpackt, mit Sendungsverfolgung – in der Regel 2–5 Werktage.
- Transparente RUO-Haltung – klare Kennzeichnung, vollständige Compliance-Seite, kein Wirk- oder Heilversprechen.
Worauf man bei einem seriösen Anbieter sonst achten sollte: 7-Punkte-Checkliste.
Häufige Fragen zum Kauf von MOTS-C
Hinweis zu Quellen & RUO
Dieser Leitfaden fasst öffentlich zugängliche, präklinische Forschungsliteratur (In-vitro- und Tiermodelle) zu MOTS-C zusammen. Maßgeblich für Identität, CAS-Nummer, Summenformel und Reinheit der gelieferten Charge ist stets das beiliegende Analysenzertifikat. Alle Angaben dienen ausschließlich der Information im Forschungskontext (Research Use Only) und stellen keine medizinische Beratung, Dosierungs- oder Anwendungsempfehlung dar.
Analysenzertifikat, Spezifikation und Verfügbarkeit direkt auf der Produktseite.