ARA-290 kaufen 2026 — elfgliedriges Peptid aus der Helix B des Erythropoietins (EU)

Peptid-Forschung · 28. August 2026 · 8 min Lesezeit · Research Use Only

Kurz gesagt: ARA-290 ist ein Peptid aus elf Aminosäuren, das einem Abschnitt der Helix B des Erythropoietins nachgebildet ist. Es wird in der Literatur an einem Rezeptorkomplex untersucht, der vom klassischen EPO-Rezeptor unterschieden wird. Bei BlitzLab als 10 mg pro Vial mit chargenbezogenem Analysenzertifikat (COA), HPLC ≥ 99 %, EU-Versand. Preis: 69,90 . Ausschließlich für Forschungszwecke (RUO).

ARA-290 auf einen Blick

BezeichnungARA-290
IdentitätSynthetisches Peptid aus elf Aminosäuren, abgeleitet von der Helix B des humanen Erythropoietins
SynonymeCibinetid, Cibinetide, Helix-B-Surface-Peptid, pHBSP
KlassePeptidfragment eines Zytokins
ForschungskontextInnate Repair Receptor in gewebeprotektiven Modellsystemen
CAS-Nummerkeine gesicherte Zuordnung — die kursierenden Nummern ließen sich gegen die Molmasse im COA nicht zweifelsfrei bestätigen
FormLyophilisat (gefriergetrocknet), versiegeltes Vial
Menge10 mg pro Vial
Reinheit≥ 99 % (HPLC), Identität per LC-MS bestätigt
AnalytikExternes Drittlabor, chargenbezogenes COA
BestimmungAusschließlich Laborforschung (RUO)
Preis69,90  · Versand aus Deutschland

Was ist ARA-290?

Erythropoietin ist als Hormon der Blutbildung bekannt. In der Forschung wurde ihm daneben eine zweite, davon getrennte Beobachtungslinie zugeschrieben: gewebeprotektive Effekte in Modellsystemen, die sich nicht über den klassischen EPO-Rezeptor erklären ließen. Postuliert wurde stattdessen ein anderer Rezeptorkomplex, in der Literatur als Innate Repair Receptor bezeichnet.

ARA-290 ist der Versuch, diese zweite Linie von der ersten zu trennen. Es bildet einen Oberflächenabschnitt der Helix B des EPO nach — jenen Teil, dem die Bindung an den postulierten Komplex zugeschrieben wird —, ohne den Abschnitt zu enthalten, der die Blutbildung anstößt. In publizierten Modellen wird entsprechend beschrieben, dass das Peptid keine erythropoetische Antwort auslöst. Ob der Innate Repair Receptor als eigenständige Struktur gilt, ist in der Literatur nicht unumstritten.

Molekulares Profil & Zielstruktur

Eine CAS-Nummer geben wir nicht an: Die in Datenbanken kursierenden Nummern ließen sich gegen die im Analysenzertifikat ausgewiesene Molmasse nicht zweifelsfrei bestätigen. Bei einem elfgliedrigen Peptid, das auch als Salz und in unterschiedlichen Endgruppen-Varianten gehandelt wird, ist das kein seltener Fall — maßgeblich bleibt das chargenbezogene Zertifikat.

Als Zielstruktur nennt die Fachliteratur den postulierten Rezeptorkomplex aus EPO-Rezeptor und der gemeinsamen β-Kette (CD131). Analytisch ist die Sequenzlänge unkritisch: Elf Reste sind synthetisch gut beherrschbar, und Deletionssequenzen zeigen sich im Massenspektrum deutlich.

Was In-vitro- und Tiermodell-Studien dokumentieren

Die folgende Zusammenfassung gibt ausschließlich wieder, was in der öffentlich zugänglichen präklinischen Literatur beschrieben wird – sie ist keine Aussage über eine Wirkung oder Eignung am Menschen.

Diese Beobachtungen stammen aus Zellmodellen und Tiermodellen; die klinische Literatur bezieht sich auf ein Prüfpräparat. Sie treffen keine Aussage über Sicherheit oder Wirkung außerhalb der Laborforschung.

Reinheit, COA & Analytik

Ein elfgliedriges Peptid ist synthetisch gut beherrschbar — eine niedrige Reinheit ist hier ein deutlicheres Warnzeichen als bei einer 37-gliedrigen Sequenz. Achten Sie zusätzlich auf die im Zertifikat ausgewiesene Molmasse: Sie ist bei dieser Substanz der belastbarste Identitätsnachweis. Jede BlitzLab-Charge wird extern analysiert — RP-HPLC für die Reinheit, LC-MS für die Molekülmasse. Prüfen Sie im COA Chargennummer, Analysendatum, Peakreinheit und gemessene Masse. Wie man das Dokument liest, erklärt Analysenzertifikat (COA) lesen und verstehen; die Methoden beschreibt Peptid-Reinheit: HPLC und LC-MS erklärt.

Lagerung & Handhabung

Als Lyophilisat im ungeöffneten Vial ist ARA-290 unter Kühlung und Lichtschutz lagerstabil; für längere Aufbewahrung wird üblicherweise Tiefkühllagerung gewählt. In gelöstem Zustand ist die Stabilität deutlich geringer; Aliquotierung und Vermeidung von Frier-Tau-Zyklen sind Standard. Details: Forschungspeptide lagern und handhaben.

ARA-290 kaufen in der EU – worauf es ankommt

ARA-290 wird unter mehreren Namen gehandelt — Cibinetid, pHBSP, Helix-B-Surface-Peptid —, was den Vergleich von Angeboten erschwert. Vor der Bestellung sollte geklärt sein:

Worauf man bei einem Anbieter sonst achten sollte: 7-Punkte-Checkliste.

Häufige Fragen zum Kauf von ARA-290

Nein. Es bildet einen elfgliedrigen Abschnitt der Helix B des Erythropoietins nach; das Gesamthormon ist ein glykosyliertes Protein mit 165 Aminosäuren. In publizierten Modellen löst das Peptid keine erythropoetische Antwort aus.
ARA-290 ist die Entwicklungsbezeichnung, Cibinetid der Freiname, pHBSP und Helix-B-Surface-Peptid beschreiben die Herkunft der Sequenz. Alle vier meinen dasselbe Molekül — beim Angebotsvergleich hilft die Molmasse aus dem Zertifikat mehr als der Name.
Der Erwerb als Forschungschemikalie zu Laborzwecken ist zulässig. Das Material ist nicht für die Anwendung an Menschen oder Tieren bestimmt und nicht als Arzneimittel zugelassen.
Weil es sich um Forschungsmaterial handelt. Angaben zu Mengen, Rekonstitution oder Anwendungsschemata wären unzulässige Anwendungsberatung. Die Versuchsplanung liegt bei der Forschungseinrichtung.

Hinweis zu Quellen & RUO

Die Angaben stützen sich auf peer-reviewte, über PubMed recherchierbare Publikationen zu ARA-290 und zum postulierten Innate Repair Receptor; die Beobachtungen stammen aus In-vitro-Systemen und Tiermodellen. ARA-290 wird ausschließlich als Forschungsmaterial (Research Use Only) abgegeben: nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier, nicht als Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetikum oder Arzneimittel.

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