Pinealon kaufen 2026 — Tripeptid EDR aus der Peptidbioregulator-Forschung (EU)

Peptid-Forschung · 22. August 2026 · 8 min Lesezeit · Research Use Only

Kurz gesagt: Pinealon ist ein synthetisches Tripeptid aus Glutaminsäure, Asparaginsäure und Arginin. Es gehört zu derselben Reihe kurzer Peptidbioregulatoren wie Epithalon und wird in der Literatur an neuronalen Zellmodellen untersucht. Bei BlitzLab als 10 mg pro Vial mit chargenbezogenem Analysenzertifikat (COA), HPLC ≥ 99 %, EU-Versand. Preis: 54,90 . Ausschließlich für Forschungszwecke (RUO).

Pinealon auf einen Blick

BezeichnungPinealon
IdentitätSynthetisches Tripeptid, Sequenz Glu-Asp-Arg (EDR)
SynonymeEDR-Peptid, Pinealon-Bioregulator
KlasseKurzes synthetisches Peptid (Peptidbioregulator nach Khavinson)
ForschungskontextNeuronale Zellmodelle, Untersuchungen zu oxidativem Stress
CAS-Nummerkeine gesicherte Zuordnung — in den öffentlichen Datenbanken uneinheitlich geführt; die Zuordnung ließ sich gegen die Molmasse im COA nicht zweifelsfrei bestätigen
FormLyophilisat (gefriergetrocknet), versiegeltes Vial
Menge10 mg pro Vial
Reinheit≥ 99 % (HPLC), Identität per LC-MS bestätigt
AnalytikExternes Drittlabor, chargenbezogenes COA
BestimmungAusschließlich Laborforschung (RUO)
Preis54,90  · Versand aus Deutschland

Was ist Pinealon?

Pinealon ist mit drei Resten noch kürzer als Epithalon: Glutaminsäure, Asparaginsäure, Arginin. Es stammt aus derselben Forschungslinie am St. Petersburger Institut für Bioregulation und Gerontologie und wird dort dem Nervengewebe zugeordnet — die Reihe der Peptidbioregulatoren ordnet ihre Vertreter jeweils einem Gewebe zu, Pinealon dem Gehirn.

Wie bei allen Substanzen dieser Reihe gilt der Vorbehalt zur Datenlage: Die publizierten Arbeiten stammen weit überwiegend aus einer Arbeitsgruppe, ein großer Teil ist russischsprachig erschienen, unabhängige Bestätigungen sind selten. Wer Pinealon in einen Versuchsaufbau aufnimmt, sollte das bei der Bewertung von Sekundärquellen berücksichtigen — insbesondere bei den zahlreichen Zusammenfassungen im Netz, die diese Einschränkung nicht nennen.

Molekulares Profil & Zielstruktur

Anders als bei Epithalon lässt sich für Pinealon keine CAS-Nummer angeben, die sich gegen die im Analysenzertifikat ausgewiesene Molmasse zweifelsfrei bestätigen ließe. In den öffentlichen Datenbanken wird die Sequenz uneinheitlich geführt, teils als freie Säure, teils als Salz. Wir tragen die Nummer deshalb nicht ein: Eine falsche Zuordnung in einer Faktentabelle ist schlechter als eine fehlende.

Chemisch bemerkenswert ist die Ladungsverteilung: Zwei saure Reste stehen einem stark basischen Arginin gegenüber. Eine definierte Zielstruktur nennt die Fachliteratur nicht; diskutiert werden, wie bei den übrigen Vertretern der Reihe, Interaktionen auf Ebene der Genregulation — als Hypothese, nicht als gesicherter Mechanismus.

Was In-vitro- und Tiermodell-Studien dokumentieren

Die folgende Zusammenfassung gibt ausschließlich wieder, was in der öffentlich zugänglichen präklinischen Literatur beschrieben wird – sie ist keine Aussage über eine Wirkung oder Eignung am Menschen.

Diese Beobachtungen stammen aus Zellkulturen und Tiermodellen einer weitgehend einzelnen Forschungslinie. Sie begründen ein Forschungsinteresse, treffen aber keine Aussage über Sicherheit oder Wirkung außerhalb der Laborforschung.

Reinheit, COA & Analytik

Bei einem Tripeptid aus drei proteinogenen Resten ist die Synthese trivial und die erreichbare Reinheit entsprechend hoch. Wichtiger als die HPLC-Zahl ist hier die massenspektrometrische Bestätigung: Sie belegt, dass tatsächlich die Sequenz Glu-Asp-Arg vorliegt und nicht eine andere Kombination derselben Bausteine. Jede BlitzLab-Charge wird extern analysiert — RP-HPLC für die Reinheit, LC-MS für die Molekülmasse. Prüfen Sie im COA Chargennummer, Analysendatum, Peakreinheit und gemessene Masse. Wie man das Dokument liest, erklärt Analysenzertifikat (COA) lesen und verstehen; die Methoden beschreibt Peptid-Reinheit: HPLC und LC-MS erklärt.

Lagerung & Handhabung

Als Lyophilisat im ungeöffneten Vial ist Pinealon unter Kühlung und Lichtschutz lagerstabil; für längere Aufbewahrung wird üblicherweise Tiefkühllagerung gewählt. Kurze, stark geladene Peptide sind ausgeprägt hygroskopisch — Vials sollten vor dem Öffnen auf Raumtemperatur kommen. Details: Forschungspeptide lagern und handhaben.

Pinealon kaufen in der EU – worauf es ankommt

Bei den Peptidbioregulatoren fällt auf, wie oft Angebote mit Wirkversprechen arbeiten, für die die Literatur keine Grundlage hergibt. Vor der Bestellung sollte geklärt sein:

Worauf man bei einem Anbieter sonst achten sollte: 7-Punkte-Checkliste.

Häufige Fragen zum Kauf von Pinealon

Weil sich die in Datenbanken kursierenden Nummern nicht zweifelsfrei gegen die im COA ausgewiesene Molmasse bestätigen ließen. Eine falsche Angabe in einer Faktentabelle wäre schlechter als eine fehlende — maßgeblich ist ohnehin das chargenbezogene Zertifikat.
Zwei verschiedene Sequenzen derselben Reihe: Epithalon ist das Tetrapeptid Ala-Glu-Asp-Gly, Pinealon das Tripeptid Glu-Asp-Arg. In der Literatur werden sie unterschiedlichen Geweben zugeordnet und an unterschiedlichen Modellsystemen untersucht.
Der Erwerb als Forschungschemikalie zu Laborzwecken ist zulässig. Das Material ist nicht für die Anwendung an Menschen oder Tieren bestimmt und nicht als Arzneimittel zugelassen.
Weil es sich um Forschungsmaterial handelt. Angaben zu Mengen, Rekonstitution oder Anwendungsschemata wären unzulässige Anwendungsberatung. Die Versuchsplanung liegt bei der Forschungseinrichtung.

Hinweis zu Quellen & RUO

Die Angaben stützen sich auf über PubMed recherchierbare Publikationen zu Peptidbioregulatoren; diese Literatur stammt überwiegend aus einer Arbeitsgruppe und ist zu erheblichen Teilen russischsprachig erschienen. Die Beobachtungen stammen aus In-vitro-Systemen und Tiermodellen. Pinealon wird ausschließlich als Forschungsmaterial (Research Use Only) abgegeben: nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier, nicht als Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetikum oder Arzneimittel.

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